Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen...

Die Abschlussklassen 9 und 10 machten sich in der Woche vor den Osterferien 2015 auf nach bella Italia an den schönen Gardasee, um dort in Peschiera vor dem Prüfungsstress noch einmal so richtig durch zu schnaufen. Frühmorgens und noch mit verschlafenen Augen traf man sich, um mit dem Bus für ca. 6 Stunden auf große Fahrt zu gehen. Mit einem Frühstückszwischenstopp kamen wir am frühen Nachmittag gut gelaunt im Hostel an und bezogen sogleich die Zimmer – natürlich vorher genau ausgefeilt in der Belegung – man will sich ja schließlich gepflegt unterhalten und nicht permanent an die Gurgel gehen  Nach dem Bettenbeziehen und Kofferverräumen ging es erst einmal auf Erkundungstour im Ort, der sich klein, aber fein mit einigen guten Eisdielen und einem laaaaangen Seeabschnitt zum Promenieren präsentierte. Am Dienstag stand Venedig, die romantische Lagunenstadt, auf dem Stundenplan und wie sollte man gepflegter auf die Insel kommen, als von Seeseite mit einem Boot her?! Die Stadt bot an diesem Tag ihr bestes Gesicht: wunderschönes, angenehm warmes Wetter und verhältnismäßig wenig Touristen. Mit einer Stadtführerin machten wir uns vom Markusplatz auf zu einem ca. zweistündigen Rundweg und erfuhren so viel Wissenswertes über die Geschichte, imposante Bauten, die Piazzi oder die Kanäle Venedigs. Verona entschied sich hingegen am Mittwoch für eine ganz andere Seite – es war eher zu Tränen gerührt und hat geregnet aus allen Kübeln. Dadurch wurde die Stadtführung zu einem Spießroutenlauf um die kleinen trockenen Mauervorsprünge oder Unterstellmöglichkeiten in Konkurrenz zu den anderen Reisegruppen. Beim Balkon von Romeo und Julia waren alle Regentropfen vergessen und man konnte sich doch noch trockenen Fußes zu einem Cappuccino oder einem Eis in der nächsten Gelateria hinreißen lassen. Bedauerlicherweise hat sich der Donnerstag ebenfalls von seiner regnerischen Seite gezeigt, sodass wie den geplanten Marktausflug in eine Markthalle verlegen mussten, um alle wieder ohne Erkältung nach Hause zu bringen. Im überdachten Mercato konnten sich die Schüler der Shoppinglust hingeben oder sich beim „Zocken“ in der „Spielhölle“ duellieren. Alles natürlich altersgemäß aufbereitet mit Autorennen oder Konsolenanimationen. Auch wenn wir mit der ein oder anderen Widrigkeit (Wetter, Frühstück, Abendessen) zu kämpfen hatten, war es doch eine schöne Reise und alle kehrten am Freitag wieder - gestärkt für die Abschlussprüfungen – nach Maisach zurück. Arrivederci bella Italia! Ci rivediamo?

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